3840x2160_bauernblog_02

Feiertage in der Landwirtschaft

Kurz vor Weihnachten standen wir vor der Frage: Wie feiern wir Weihnachten und Silvester und wann soll wer arbeiten? Nach langer Überlegung und zahlreichen Ideen war klar, morgens und abends muss gemolken werden, Futter brauchen die Kühe auch, also eigentlich alles wie sonst auch. Nur unserem Azubi haben wir vom 24.12. bis zum 03.01. frei gegeben. Die Feiertage habe ich mir mit meinem Vater aufgeteilt, damit jeder von uns mal einen Tag frei hatte.

Krippenspiel

 

An den Tagen vor Weihnachten haben wir alles vorbereitet, sodass wir während der Feiertage nur die Routinearbeiten erledigen mussten. Das bedeutet: für eine Woche Gras und Maissilage abdecken, alle Stallboxen mindestens für zwei Tage mit Stroh einstreuen und alle Vorräte zu 100% auffüllen, damit man auch die Zeit um den Heiligen Abend genießen kann.

Am 24. Dezember gab es bei uns auf dem Hof noch ein kleines Highlight: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das diesjährige Krippenspiel der Kirche bei uns auf dem Hof ausgerichtet. Das war wunderschön.

Weihnachtsbaum_Kuhstall

 

 

Weihnachten feiert man mit der Familie und für uns ist klar, unsere Kühe gehören auch irgendwie dazu. Nicht nur wir haben im Wohnhaus einen Weihnachtsbaum, auch die Kühe bekommen einen kleinen Baum im Stall, das war schon früher bei meinen Eltern so, als sie noch Kühe hatten 😊

Wenn man ein paar Tage weniger arbeitet als normal und die ganze Zeit gutes und viel Essen zu sich nimmt, bin ich auch froh, wenn es dann wieder geregelt weitergeht. Wie jedes Jahr fahren wir nach Weihnachten in unser Waldstück und fällen ein paar Bäume für das Brennholz der nächsten Jahre. Wenn wir damit fertig sind, ist auch schon fast Silvester. Das heißt wieder Vorbereitungen treffen, damit wir am 31.12. und 01.01. nur die notwendige tägliche Arbeit erledigen müssen. Dieses Jahr war ich an der Reihe. Bei 13 °C am Neujahrsmorgen konnte ich im T-Shirt melken. Die Stille am Morgen und die Kühe, die gar nicht merken, dass sich etwas verändert hat, einfach klasse! Nach dem Melken habe ich mich erstmal auf's Fahrrad gesetzt und habe eine Runde mit meinem Hund Edda durch die Feldmark gedreht. Besser konnte 2022 nicht starten!

Raclette

Am Silvester Abend haben wir unsere Tradition ausnahmsweise geändert, wir haben nämlich eine für uns neue Art des Raclette ausprobiert. Nachdem wir genügend Baguette besorgt hatten, konnten wir ein traditionell Schweizer Käseraclette ausprobieren. Dafür hatten wir einen 3,8 kg schweren Raclette-Käselaib der Gläsernen Molkerei. Ich würde sagen, wir alle waren sehr begeistert, egal ob Käsefan oder Käsekritiker.

 

Euer Johannes

1456x970_bauernblog_12
Johannes gibt Auskunft

Wenn du noch mehr von Johannes wissen möchtest, kannst du ihm gerne schreiben.

Wir respektieren deine Privatsphäre 

Unsere Website verwendet Cookies und Analyse-Tools, damit du das beste Erlebnis auf unserer Website hast. Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, um Funktionen für soziale Medien bereitzustellen und um die Nutzung unserer Website zu analysieren. 

Ausserdem geben wir Informationen zu deiner Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die du ihnen bereitgestellt hast oder die sie im Rahmen deiner Nutzung der Dienste gesammelt haben und befinden sich möglicherweise in Ländern, welche nicht über Gesetze verfügen, die Ihre Personendaten im gleichen Umfang wie jene der Schweiz und/oder der EU/des EWR schützen. 

Durch Bestätigen von “Alle zulassen und fortsetzen” stimmst du der Verwendung aller Cookies zu. Über den Button “Meine Auswahl bestätigen” stimmst du nur den von dir gewählten Kategorien zu. Cookie-Einstellungen kannst du über den Link in der Fußzeile „Datenschutzrichtlinien" ändern. Mehr erfährst du in unseren Datenschutzrichtlinien.  

Cookies verwalten